Fachkrankenhaus NeckargemündFachkrankenhaus Neckargemünd

Herzlich willkommen in der Abteilung für Anästhesie

Anästhesie

Wir freuen uns sehr Sie über die Arbeit der Abteilung Anästhesie am SRH Fachkrankenhaus Neckargemünd informieren zu können.

Die Abteilung Anästhesiologie am Fachkrankenhaus wird von Dr. Lothar Uhler geleitet. Er betreut zusammen mit zwei weiteren Fachärzten für Anästhesiologie im 24-Std.-Dienst alle operativen Patienten des Fachkrankenhauses.

Leistungsspektrum

Es kommen alle Methoden der modernen Anästhesiologie zur Anwendung, z.B.:

  • total-intravenöse Anästhesie (TIVA)
  • Atemwegsmanagement mit Maske, Larynxmaske oder Endotrachealtubus
  • Regionalanästhesien als Spinalanästhesie oder axilläre Plexusanästhesie
  • Analgosedierung oder Stand-by

Am Fachkrankenhaus Neckargemünd werden insgesamt 4 Operationssäle und der Aufwachraum anästhesiologisch versorgt. Die Geräteausstattung garantiert maximale Sicherheit für alle Patienten, es sind Narkosen ambulant oder stationär möglich.

Weitere Tätigkeitsschwerpunkte der Anästhesiologie:

  • postoperative Schmerztherapie
  • konsiliarische Schmerztherapie bei akut oder chronisch schmerzkranken stationären Patienten der Shuntchirurgie, Inneren Medizin oder der Frührehabilitation
  • Transfusions- und Notfallmedizin.

Patienteninformation

Liebe Patientin, lieber Patient!

Die Hauptaufgabe der Anästhesiologie ist es, bei Operationen einen schmerzfreien Schlaf  (durch die Narkose) oder einen Zustand der Schmerzfreiheit (durch regionale Betäubungen) zu erzeugen.

Als Fachärzte für Anästhesiologie stehen wir Ihnen vor, während und nach der Operation zur Seite. In einem Vorgespräch (Prämedikationsgespräch) haben Sie die Gelegenheit, alle Fragen zu stellen, so dass bestehende Ängste vor einer Narkose gemildert werden können. Wir besprechen und wählen mit Ihnen das Narkoseverfahren aus, welches für Sie am sichersten und geeignetsten ist. Vor geplanten ambulanten oder stationären Eingriffen stehen wir Ihnen nach Vereinbarung auch in einer Anästhesiesprechstunde zu einem Vorstellungsgespräch zur Verfügung. Hilfreich ist es, wenn sie Befunde des Hausarztes (Blutwerte, EKG, Vorgeschichte) zur Sprechstunde mitbringen können.

Folgende Medikamente setzen wir ein:

  • bewusstseinsausschaltende Narkosemedikamente (Hypnotika)
  • muskelentspannende Medikamente (Muskelrelaxantien)
  • Beruhigungs- und Schmerzmittel (Sedativa und Analgetika/Narkoanalgetika)
  • lokale Betäubungsmittel (Lokalanästhetika)

Mögliche Anästhesieverfahren sind:

  • die Narkose Allgemeinanästhesie)
  • eine Regionalbetäubung (Regionalanästhesie) plus Sedierung
  • evtl. eine Kombination aus Allgemein- und Regionalanästhesie
  • das Stand-by und lokale Anästhesie
  • die Analgosedierung  plus lokaler Anästhesie

Zur Gewährleistung maximaler Sicherheit werden sie bei allen Verfahren an Überwachungsgeräte für EKG, Blutdruck-, Puls-, Sauerstoff- und evtl. Temperaturmessung angeschlossen.

Bei Allgemeinanästhesien schlafen Sie durch die intravenöse Zufuhr von Narkosemedikamenten.

Je nach Länge der Operation muss bei Allgemeinanästhesien eine künstliche Beatmung über eine Beatmungsmaske oder andere Beatmungshilfsmittel (Tubus, Kehlkopfmaske) durchgeführt werden, da Sie bei längeren Eingriffen durch Medikamente in einen Zustand mit Muskelentspannung versetzt werden. Alle invasiven Maßnahmen an den Atemwegen bemerken Sie nicht, da Sie sich ab dem Zeitpunkt des Narkosebeginns bis zum Ende der Operation in einem gleichbleibend tiefen Schlaf befinden. Während dieser Zeit sind Sie in kontinuierlicher ärztlicher und pflegerischer Überwachung. Zur Aufrechterhaltung einer normalen Körpertemperatur werden sie schonend mit konvektiver Wärme (Warmluftdecken) gewärmt.

Am Ende der Operation wachen Sie schnell wieder auf und Sie kommen zu uns in den Aufwachraum. Dort versorgen wir Sie mit Schmerzmitteln, Infusionen, Wärme und notwendigen Medikamenten und überwachen Sie am Monitor, bis Sie wieder auf die Normalstation zurückverlegt werden können.

Auf Station wird nach unserer Anweisung eine effiziente Schmerztherapie durchgeführt, so dass nach dem operativen Eingriff möglichst wenig Schmerzen entstehen.

Bei Regionalanästhesien betäuben wir die abhängigen Körperpartien (Spinalanästhesie) oder den zu operierenden Arm (Plexusanästhesie).
Auch die alleinige lokale Betäubung des Operationsgebiets ist in der Shuntchirurgie möglich, wird aber wie bei allen Regionalanästhesien ergänzt durch die Gabe von leichten Schlaf- und Beruhigungsmitteln  (bei einer Analgosedierung auch durch Schmerzmedikamente). Unter der Wirkung dieser Medikamente bleiben Sie im Gegensatz zur Narkose ansprechbar und müssen nicht beatmet werden.

Alle eingesetzten Verfahren sind auch bei höhergradig eingeschränkten Organfunktionen sicher und mit vetretbarem Risiko einsetzbar.

Sprechstunden


nach telefonischer Anmeldung unter der Telefonnummer der anästhesiologischen Prämedikationsambulanz:
Frau Christiane Reinhardt 06223 / 822278


Kontakt

Dr. med. Lothar Uhler

Sekretariat Frau Reinhardt
T.: 06223 822278
lothar.uhler@fkn.srh.de

Aktuelles

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