Im Falle eines Shunt-Verschlusses kann man durch eine Operation noch vor der nächsten Dialyse vermeiden, dass der Patient einen Katheter erhalten muss. Bei raschem Eingreifen bleibt der Shunt weiter für die Dialyse nutzbar. Zur Behandlung von peripheren und zentralvenösen Gefäßverengungen (Stenosen) ergänzt häufig die Ballondilatation (perkutane transluminale Angioplastie) das operative Behandlungsspektrum.
Viele Operationen können wir ambulant und in örtlicher Betäubung durchführen. Für stationäre Eingriffe stehen zwei Stationen mit 36 Betten zur Verfügung. Bei Operationen, die nicht in örtlicher Betäubung durchgeführt werden können, nutzen wir alle gängigen Narkoseverfahren unserer Anästhesieabteilung. Bei der OP-Vorbereitung und bei der internistisch-nephrologischen Betreuung der Patienten setzen wir regelmäßig die Sonographie und die Angiographie ein. Bei Bedarf ergänzen Röntgen, EKG, Langzeit-EKG und 24-Stunden-Blutdruckmessung die Diagnostik.